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SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT
Klimakatastrophe mit Musik

SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT - Kochgesindel 2 - Foto: Ida HenschelKochtopfrettung - SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT - Berliner Compagnie - Foto: Ida HenschelLiebespaar - SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT - Berliner Compagnie - Foto: Ida Henschel

Fotos: Kamila Zimmermann
 

Stück: Helma Fries, Regie: Elke Schuster, Musikalische Leitung: Rudolf Stodola
Darsteller/innen: Rondo Beat, Helma Fries, Jean-Theo Jost, Natascha Menzel, Elke Schuster, Dimo Wendt

Zutaten: Jede Menge Kohle- und Atomkraftwerke, dicke Schlitten, dicke Lügen, etliche Brühwürfel Berliner Politik, die Sonne über Afrika - alles serviert mit heißen Rhythmen und am Ende..  SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT

Der Klimawandel ist vom industrialisierten Norden zu verantworten, seine katastrophalen Folgen treffen vor allem den Süden - nicht zuletzt den durch vier Jahrhunderte Sklaverei und Kolonialismus bereits schwer verwundeten afrikanischen Kontinent. Erzbischof Desmond Tutu: „Wir stehen vor einer Katastrophe von gigantischen Ausmaßen. Bei dem global angestrebten Ziel von 2 Grad Celsius wird Afrika zum Backofen und verliert jede Hoffnung auf Entwicklung."

Die EU als zweitgrößter Verursacher des Klimawandels hat eine besondere Verantwortung, die Emissionen zu reduzieren und Afrika bei der Anpassung zu unterstützen. Trotzdem werden in Deutschland unter Verweis auf die vermeintliche Notwendigkeit einer „Brückentechnologie" Dutzende Kohlekraftwerke neu geplant und so die längst mögliche rasche und hundertprozentige Umstellung auf erneuerbare Energie blockiert.

Schauplatz des Stückes ist die Küche eines Gasthofs, in dessen unmittelbarer Nähe ein Kohlekraftwerk entstehen soll. Während die Honoratioren der Stadt im Gastraum mit den Managern mauscheln, werden nicht zuletzt durch den Spüler - ein „illegaler" Migrant aus Afrika -den Köchen einige Zusammenhänge bewusst. Bürgerprotest ist angesagt. Die Küche wird zum Widerstandsnest.

Eine kleiner Gasthof gegen einen schier übermächtigen Stromkonzern, sechs ziemlich schräge Figuren, schmissige Songs, heisse Rhythmen - so ernst das Problem, so unterhaltsam das Stück der Berliner Compagnie.

Die Berliner Compagnie widmet das Stück dem Andenken Hermann Scheers.

Die Produktion steht im Rahmen eines Projektes der Ökumenischen Akademie Prag. mehr Infos

Tourneeplanung, Beratung, Buchung von Gastspielen: Karin Fries
Tel/Fax: 089 / 12 98 624  Karin-Fries@BerlinerCompagnie.de