DRAMATIC CLIMATE CHANGE AND AFRICA
Hintergrundinformationen zur Produktion SO HEISS GEGESSEN WIE GEKOCHT

Foto: Tiberius K / Pixelio  Foto: Tiberius K. / Pixelio.de

Klimawandel und Afrika: Drei Länder, drei Theater, ein Thema. Eine polnische, eine tschechische und als deutsche Theatergruppe die Berliner Compagnie bringen das Thema „Klimawandel und Afrika“ aus ihrer jeweiligen Sicht auf die Bühne. Im Rahmen von drei Theaterfestivals werden diese Stücke in den drei Ländern gezeigt - in Prag, in Lublin und in Berlin. Ein sowohl inhaltlicher als auch künstlerisch-theatralischer Vergleich der Bearbeitung desselben Themas wird möglich. Die menschgemachte Erderwärmung gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Unter den Folgen des Klimawandels leiden diejenigen am meisten, die ihn am wenigsten verursacht haben: die Menschen in den nicht industrialisierten Ländern des Südens, also auch in Afrika. Was kann und muss getan werden um einerseits den Klimawandel zu stoppen und andererseits Afrika bei der Bewältigung der Folgen zu unterstützen? 

So unterschiedlich die Klimakatastrophe in Polen, Tschechien und Deutschland wahrgenommen wird, so unterschiedlich werden - auch durch den Einfluss der  jeweiligen spezifischen Theatertradition - die zu erarbeitenden Theaterstücke sein. So kann der Zuschauer über die Wahrnehmung des gemeinsamen Themas hinaus seine Nachbarländer besser kennen und verstehen lernen – eine wichtige Voraussetzung für gemeinsames Handeln: ein europäisches Nord-Süd-Projekt. 

Die Berliner Compagnie arbeitet bei dem Projekt mit der Ökumenischen Akademie Prag dem
Jugendtheater Brünn und dem Kulturzentrum Lublin zusammen 
 

Aus einem Konzeptpapier der Ökumenischen Akademie Prag:

The action is targeting the problem of climate change, its impact on development countries, especially in Africa and the responsibility of developed industrial countries for the solution of this problem. In three countries (Czech Republic, Germany and Poland) three theatre plays addressing these issues will be written by local theatre groups and will be played in country and internationally. Artistic form ensures deeper impact on target groups than mere transmission of the facts, facilitate change of attitudes and mobilise active involvement of the auditors in actions against poverty and environmental destruction. Theatre workshops, where the three professional groups come together will bring an artistic exchange and help to broader use of the dramatic tools in development education and awareness rising in the three countries.