DIE SEHNSUCHT NACH DEM FRÜHLING
Theaterstück über eine syrische Familie

    

Was im März 2011als friedlicher Protest gegen eine repressive Diktatur begann, wurde zum blutigsten Konflikt unserer Gegenwart. 
Für den Frieden gibt es nur einen Weg: Waffenstillstand, Verhandlungen, Wiederaufbau und Demokratisierung. 
Im Zentrum des Theaterstücks: eine syrische Familie, zerrissen wie das Land. Über ihr Schicksal erfahren wir nicht nur die ganze Bitterkeit des Krieges, wir nehmen auch Anteil an dem Bemühen syrischer Menschen um ein friedliches Miteinander, um Versöhnung. 
Es ist die 30. Theaterproduktion der Berliner Compagnie. 

Gastspieltermine: siehe Veranstalterseite

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Was im März 2011als friedlicher Protest gegen eine repressive Diktatur begann, wurde zum mörderischsten Konflikt unserer Gegenwart. Der Krieg in Syrien hat bisher fast eine halbe Million Todesopfer gefordert, 13 Millionen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, die 
Lebenserwartung ist um 20 Jahre gesunken. 
11 Millionen Menschen wurden in die Flucht getrieben; die meisten von ihnen fanden im Land selbst oder in den Nachbarländern Aufnahme, Hunderttausende gelangten nach Deutschland. Hier wurden sie von den einen mit Empathie und großem Engagement aufgenommen, von anderen mit Ablehnung, Hass oder gar mit tätlichen Angriffen. 
Wir packen das heiße Eisen an; denn Deutschland ist politisch und militärisch in den Konflikt involviert: ein Stück über die Ursachen der Flucht aus Syrien. 
Der Konflikt erscheint wie ein gordischer Knoten. Zu viele Interessen zerren an dem Land, allzu widersprüchlich sind die Nachrichten, die wir erhalten. Einerseits wird die Opposition brutal unterdrückt, andererseits ist das Land bis heute in den Bereichen Bildung, Gesundheit, religiöse Toleranz ein Musterland im Nahen Osten. Und eins ist sicher: In die Katastrophe mündete der Konflikt erst, nachdem er sich durch Einmischung von außen zu einem Stellvertreterkrieg entwickelt hatte. 
Für den Frieden (der noch lange nicht da ist) gibt es nur einen Weg: Waffenstillstand, Verhandlungen, Wiederaufbau und Demokratisierung. 
Im Zentrum des Theaterstückes: eine syrische Familie, zerrissen wie das Land. Über ihr Schicksal erfahren wir nicht nur die ganze Bitterkeit des Krieges, wir nehmen auch Anteil an dem Bemühen syrischer Menschen um ein friedliches Miteinander, um Versöhnung. Es ist die 30. Theaterproduktion der Berliner Compagnie.

Gastspielfenster 2018: 20.-26.9.; 15.-20.11. 2019: 12.-17.3.